Nachrichten und Wissenswertes aus der Branche

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BSH schaltet umfassend überarbeitetes GeoSeaPortal frei

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat das umfassend überarbeitete GeoSeaPortal
freigeschaltet. Es bietet einen schnellen und detaillierten Zugriff auf Geobasisdaten und Geofachdaten über
das Meer und seine Küsten auf Basis international verbindlicher Standards von ISO und OGC. Die marinen
Geodaten, die das Portal bereithält, liefern die Grundlage für marine Umweltinformationen. Sie sind zwin-
gend erforderlich für maritime Raumordnung, Schifffahrt, marinen Umweltschutz und bauliche Vorhaben
wie zum Beispiel Offshore-Windparks in Nord- und Ostsee. Das GeoSeaPortal enthält mit diesen Daten auch
wichtige Informationen für die Küstenregionen. Der Wissenschaft stehen über das GeoSeaPortal die Geo-
daten des BSH zur Verfügung. Mit den Daten aus dem Portal erfüllt die zentrale maritime Behörde Deutsch-
lands ihre Berichtspflichten aus europäischen Richtlinien und Übereinkommen.

Detailinfo www.geoseaportal.de >>



Traditionsschifffahrt: Geplante Sicherheitsverordnung wird überarbeitet

Noch ist die überarbeitete Fassung des bisherigen Entwurfs nicht öffentlich, doch der Pressemitteilung der
Bundestagsabgeordneten Dr. Birgit Malecha-Nissen (Info unter http://malecha-nissen.de) ist zu entnehmen,
dass das Verkehrsministerium (BMVI) den überarbeiten Entwurf zur Neufassung einer Sicherheitsverordnung
für Traditionsschiffe im sogenannten Berichterstattergespräch am 22.11. vorgelegt hat.

Dr. Malecha-Nissen: "Bereits im Oktober habe ich gemeinsam mit Vertretern des Dachverbandes GSHW
sowie Vertretern von betroffenen Traditionsschiffen über den Entwurf und deren Auswirkungen diskutiert.
Ich habe mich dafür eingesetzt, dass die Forderungen beim Ministerium gehört werden und habe bei beiden
Berichtererstattergesprächen gezielt kritische Aspekte herausgestellt, die nun mit eingearbeitet wurden.
Nun gilt es die Antwort des BMVI an die Bundesländer abzuwarten und sorgsam zu prüfen. Nach der
Ressortabstimmung der Ministerien steht die EU-Notifizierung an, bevor die Verordnung frühestens im
Frühjahr 2017 in Kraft treten kann."



boot Düsseldorf vom 21. bis 29. Januar 2017

Zur boot 2017 -  der weltweit größten Bootsmesse - werden sich rund 1.800 Aussteller aus 60 Ländern auf
220.000 Quadratmetern präsentieren. Alle 17 Messehallen sind belegt und bieten ein komplettes Abbild des
Weltmarktes für den Wassersport. Über 50 Prozent der Aussteller kommen inzwischen aus dem europäischen
Ausland und aus Übersee. Führend sind dabei die großen Wassersportnationen Niederlande, Italien, Frank-
reich und Großbritannien.

Die Aussteller präsentieren den Besuchern ihre Entwicklungen zu folgenden Themen:
Angeln - Jetski - Kajak - Kanusport - Kitesurfen - Motorsport - Rudern - Segelsport - Surfen - Sporttauchen -
Touristik - Wasserski - Windsurfen - Yachtsport.

Am einzigartigen Rahmenprogramm können die Besucher aktiv teilnehmen, von der Segelschule über
den Tauchtunnel bis zum 90 Meter langen Gebirgsbach. Außerdem finden zahlreiche Shows und Wett-
bewerbe, wie die Stand Up Paddling-Meisterschaften statt.

Detailinfo www.boot.de >>



DWD Wetter jetzt auf anderer Frequenz

Die 3x täglich ausgestrahlten Seewetterberichte für die Nord- und Ostsee (6.00 - 6.30 h UTC, 12.00 - 12.30 h
UTC und 20.00 - 20.30 h UTC) sind jetzt auf der Kurzwellenfrequenz 6180 kHz zu empfangen.



Zusammen auf dem Wasser

Die Niederlande bieten umfangreiche Fahrtipps für die niederländischen Binnengewässer.

Die "Safe Boating" genannte Kampagne soll eine gemeinsame und sichere Nutzung der niederländischen
Wasserstraßen durch die Berufs- und Freizeitschifffahrt fördern. In den zehn praktischen Ausgaben werden
pro Region die wichtigsten Knotenpunkte beschrieben. Anhand von Karten wird erläutert, wie diese Knoten-
punkte sicher und zügig befahren werden können.

Zusätzlich stehen viele Infoschriften und Broschüren zum Download bereit.

Link zu weiteren Info: www.safeboating.eu >>



Kieler Förde: Sportboothäfen zeitweilig gesperrt

Aus Sicherheitsgründen werden folgende Sportboothäfen bzw. Hafenteile für den Verkehr gesperrt:

Strande, vom 16. November 2016 - 14. März 2017: Steg 1 - 5 des Sportboothafens; der übrige Teil des
Hafens - Steg 6 und 7, Fischersteg und die Ostmole - darf nur durch Befugte genutzt werden. Die Altöl-
sammelstelle ist geschlossen. Die Hafenbeleuchtung wird teilweise abgeschaltet.

Kiel, vom 15. November 2016 - 14. März 2017:
1. Olympiahafen Schilksee, Becken Nord und Süd, einschl. ÖPNV-Anlegers im Hafen Süd
2. Sportboothafen Stickenhörn, Stege 1, 5 bis 7 und 10 bis 12
3. Sportboothafen Wik
4. Sportboothafen Düsternbrook
5. Blücherhafen an der Kiellinie
6. Sportboothafen Reventlou
7. Sportboothafen Seeburg
8. Sportboothafen Dietrichsdorf
9. Sporthafen Wellingdorf, nur Dampferbrücke.

Die Steg- und Einfahrtsbeleuchtung in den gesperrten Häfen wird gelöscht.

Detailinfo www.elwis.de >>



Darßer Ort wieder gesperrt

Aufgrund starker Eintreibungen/Versandung ist die dem Land Mecklenburg-Vorpommern zugehörige Zufahrt
zum Nothafen Darßer Ort bis auf Widerruf für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Demnächst werden bis auf
Widerruf das Leitfeuer und die Molenfeuer abgeschaltet und die Tonnen "2" und "4" sowie die Tonne "Darßer
Ort 1" ersatzlos eingezogen.

Detailinfo www.elwis.de >>



Bundesministerium veröffentlicht "Wassertourismuskonzept"

Nach vielen Terminverschiebungen wurde vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
(BMVI) am 1. Juli das Konzept für die Zukunft der 2.800 km Bundeswasserstraßen vorgelegt, auf denen der
Güterverkehr nicht mehr wesentlich ist. Wassersportler, die bisher der norddeutschen Maxime folgten: "Dat
löpt sik allens torecht!" werden nun eines anderen belehrt: Nichts wird sich zurechtlaufen. Auch wenn in dem
dünnen Papier Aussagen zu einzelnen Revieren nur pauschal getroffen werden, so wird schon bei der ersten
Lektüre klar, dass Minister Dobrindt's Haus in viel Zuckerwatte Vorhaben verpackt, deren Umsetzung dem
Wassersport in ganzen Regionen schaden wird, so an Eider und Unterelbe.

Vorgesehen sind unter anderem:
- Schaffung eines eigenen Haushalts, verbunden mit einer Teilfinanzierung durch die Nutzer, d.h. Einführung
  einer Sportbootabgabe,
- Aufgabe der Privilegierung des Verkehrs gegenüber anderen Nutzungen und Abstimmung mit den
  Renaturierungsvorhaben des Bundesprogramms "Blaues Band Deutschland",
- Rückbau von Infrastruktur, z.B. unwirtschaftliche Schleusen, d.h. Beschränkung betroffener Gewässer auf
  muskelbetriebene Fahrzeuge,
  Bewertung des wirtschaftlichen Potentials der Gewässer und bevorzugte Finanzierung von Revieren mit
  viel Tourismus und Abgabe unterfinanzierter Gewässer in andere Trägerschaften (ein Konzept, das kürzlich
  am Gieselaukanal scheiterte).

Ein ganz spannender Punkt, auf den jetzt bereits hingewiesen werden soll, findet sich auf Seite 15 (Zitat):

3 - Umsetzung des Wassertourismuskonzeptes
3.1 - Kurzfristig umzusetzen (bis 2019) ...
>> Einführung individueller Befahrungsgebühren für die Sportbootschifffahrt

... Dem ist vorerst nicht hinzuzufügen!

Link zum Download "Wassertourismuskonzept des BMVI" >>



Nord-Ostsee-Kanal für Sportboote vorerst kostenlos

Aus Sicherheitsgründen ist in den Schleusenkammern Brunsbüttel und Kiel-Holtenau die Benutzung der für
Notfälle und Rettungszwecke angebrachten Leitern nicht mehr möglich. Somit sind für Sportbootfahrer auch
die Automaten, der Kiosk oder die Anmeldestelle nicht mehr zu erreichen, um die so genannte Befahrens-
abgabe für Sportboote zu entrichten.

Derzeit werden alternative Möglichkeiten des Entrichtens der Befahrensabgaben entwickelt und umgesetzt,
so z.B. Bezahlautomaten in Kiel-Holtenau oder eine Internetanwendung bzw. App. Bis zur Betriebsaufnahme
der neuen Bezahlmöglichkeiten wird das Entrichten der Befahrensabgaben für Sportboote ausgesetzt.

Detailinfo www.wsa-kiel.wsv.de >>




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